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Vernetzt denken lernen

Bevor eine Maschine oder Anlage in Betrieb geht, sind Simulationen längst die Regel. Dass 3D-Simulation aber bereits in der Konstruktion eine tragende Rolle spielt, ist eher noch Zukunftsmusik. Geforscht wird daran bereits, zum Beispiel in Karlsruhe – unter Leitung einer Professorin, die als promovierte Informatikerin und Ingenieurin in der Konstruktion ebenso zuhause ist wie in Datenwelten. In ihren Simulationen verbergen sich hinter relativ einfachen 3D-Bildwelten Eigenschaftsdaten von immenser Komplexität: Die gesamte Physik einer Anlage wird hinterlegt, zerlegt in flexible Module: Maschinen, Werkzeuge, Werkstoffe, Materialfestigkeit, Drehmomente, Arbeitsradien, Energiebedarf, thermische Effekte, Werkzeugwechselzeiten, Daten zur Optimierung der Laufgeschwindigkeiten, Umwelteinflüsse – einfach alles. Spielerisch lassen sich so Energieeffizienz und Laufzeiten optimieren, Alternativen testen, Gefahrenquellen ausschließen und Ausfallrisiken mit beachtlicher Exaktheit vorhersagen.

Die ganze Story finden Mitglieder des ZVEI und ausgewählte Empfänger im Themenheft „Software“ von AMPERE, dem Mitgliedermagazin des ZVEI.

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Jivka Ovtcharova forscht am Ingenieurswesen
der Zukunft. Die Professorin verknüpft
materielle Welt und Datenrealität.

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Es ist alles schon da: Der leere Raum ist nicht leer,
er übersetzt abstrakte Datenwelten in Bilder.

Animation03

Weit mehr als 3D-Objekte:
hinter jedem Modul steckt die
ganze Komplexität realer Prozesse.

Animation05

3D-Simulation und Intuition ermöglichen
spielerisches Management komplexer Prozessketten.

Animation06

Wie Ingenieure in Zukunft arbeiten.
AMPERE. Themenheft Software.

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